Chronik

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Töpen

1869-1969

Als am 17. Mai 1869 61 Männer der Ortschaft Töpen die Freiwillige Feuerwehr gründeten, wurde eine Institution ins Leben gerufen, deren Mitglieder bis auf den heutigen Tag Gesundheit und Leben für das Wohlergehen und die Sicherheit ihrer Mitbürger eingesetzt haben. Es würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen, wollte man alle Ereignisse der vergangenen 100 Jahren erwähnen. Diese Chronik soll vielmehr ein Abriss der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Töpen sein. In ihr werden sich Freud und Leid, glückliche Tage und Zeiten größten Unglücks widerspiegeln.

 

Auf Initiative des damaligen Rittergutbesitzers Benno von Tettenborn schlossen sich am 17. Mai 1869 folgende Bürger aus allen Ständen zur Freiwilligen Feuerwehr zusammen: Benno von Tettenborn, Georg Friedrich, Georg Arndt, Johann Färber, Heinrich Arndt, Martin Zeh, Johann Winkler, Georg Thiem, Heinrich Wunderlich, Christian Strobel, Nikol Weiß, Johann Wunderlich, Otto Schultz, Georg Fichtelmann, Johann Söllner, Georg Färber, Gottlieb Söllner, Johann Söll, Kantor Wich, Johann Puschert, Karl Luding, Friedrich Kießling, Gottfried Thiem, Peter Köppel, Georg Arndt jun., Adam Knörnschild, Georg Müller, Johann Knörnschild, Johann Lippert, Adam Gruner, Matthäus Gruner, Peter Arndt, Johann Herdegen, Georg Dick, Georg Klug, Heinrich Fischer, Friedrich Döring, Wolfgang Spröd, Erdmann Knüpfer, Heinrich Knüpfer, Heinrich Hofmann, Johann Winter, Johann Winkler, Martin Knüpfer, Erhard Zeh, Johann Langheinrich, Johannes Kießling, Heinrich Fischer, Peter Kreil, Friedrich Wachter, Heinrich Schultz, Gottfried Seidel, Johann Lippert, Nikol Köppel, Friedrich Lippert.

 

Zum Vorstand und Kommandanten wählte man Benno von Tettenborn. Sein Adjutant wurde der Wagnermeister Georg Friedrich, der Bürgermeister Peter Köppel fungierte im Ausschuss und mit dem Posten des Schriftführers betraute man den Kantor Wich. Leider sind nur wenige Protokolle aus der Zeit zwischen 1870 und 1900 vorhanden; auch die Eintragungen in die Stammliste sind unvollständig oder fehlen oft ganz. Trotzdem lässt sich bis zur Jahrhundertwende auf Grund der vorhandenen Aufzeichnungen ein einigermaßen treffendes Bild der Wehr nachzeichnen.

 

Bis 1900 wurde die Wehr in erster Linie aufgebaut und durchorganisiert. So erhielten am 13.01.1872 vier Abteilungen, nämlich die Steiger, die Spritzenmannschaft, die Mannschaft der Schlauchhaspel und die Rettungsmannschaft neue Laternen. Die Rettungsabteilung wurde außerdem mit Pickeln und Gurten ausgerüstet. Im selben Jahr traten so viele neue Mitglieder der Feuerwehr bei, dass die vorhandenen Uniformröcke nicht mehr ausreichten. Da die Vereinskasse die Kosten für die Anschaffung neuer Joppen nicht tragen konnte, ließ man bei den Gemeindebürgern eine Spendenliste zirkulieren, um auf diese Weise die nötigen Geldmittel zu bekommen. Am 16.03.1872 setzte der Ausschuss das Stiftungsfest auf den 16. Februar eines jeden Jahres fest, machte dabei aber Einschränkungen, dass es der jeweiligen Vereinsführung überlassen bleibe, das Fest je nach den Verhältnissen auf ein anderes Datum zu verlegen.

Am 05.07. wurde eine Angleichung der Uniform an die Uniformordnung der bayerischen Feuerwehr beschlossen. Künftig sollten alle Chargierten roten Kragen und Schulterstücke sowie Abzeichen an Helm und Kragen tragen.

Den Kommandanten zierten auf jeder Kragenseite drei Metallsterne und seinen Stellvertreter zwei, die Abteilungsführer bekamen einen Stern. Die Kosten hierfür mussten die Betroffenen aus eigener Tasche bestreiten. Im Jahre 1872 wurde anlässlich des Besuches einer Hirschberger Deputation in Töpen zur dortigen Freiwilligen Feuerwehr freundschaftliche Beziehungen aufgenommen, die über Jahrzehnte hinweg aufrechterhalten blieben. Immer wieder rühmten Hirschberger Festredner in späteren Jahren die Töpener Feuerwehr als ihre Lehrmeisterin. Am 25.08.1872 trat die Töpener Wehr dem am 18.08. in Hof gegründeten Gauverband bei. Zwei Jahre später, am 07.04.1874 erhielt die Steigerabteilung besondere Abzeichen in Form von roten Fangschnüren und drei Zoll großen roten Nummern auf die Schulterstücke. Gleichzeitig bestimmte der Ausschuss, dass die bislang hellen Joppen dunkel gefärbt werden, um so einem Beschluss des Landesausschusses der bayerischen Feuerwehren gerecht zu werden. Am 11.06.1876 kam Johann Kießling als erstes Opfer der Freiwilligen Feuerwehr bei einem Brand in Töpen ums Leben. 1877 war die neue Uniformierung abgeschlossen. Nun begann man die vom Landesausschuss vorgeschriebene Gliederung der Mannschaft vorzunehmen. Je nach Eignung sollten die Feuerwehrmänner in einer der folgenden sechs Abteilungen Dienst tun: Steiger, Mannschaft der Spritze I, Mannschaft des Zubringers, Mannschaft der Schlauchhaspel, Rettungsmannschaft und Ordner.

Bei der Aufstellung der gesamten Feuerwehr standen die Steiger am rechten Flügel bzw. an der Spitze des Zuges. Künftig sollte auch abteilungsweise geübt werden, ehe die ganze Wehr zu einer Hauptübung ausrückte. Im Jahr 1877 bekam die Töpener Wehr auch eine neue Zubringerspritze. 1878 wurde das in Bayern gebräuchliche Feuerwehrexerzierreglement in Töpen eingeführt bzw. das bis dahin Praktizierte der neuen Vorschrift angeglichen. Im selben Jahr gab das königliche Kriegsministerium keine Helme mehr an Feuerwehren ab. Vom Verein wurden aus diesem Grund sogenannte „Feuerwehrkokarden“ angeschafft, die an jene Feuerwehrmänner, die keine Helme besaßen, für 15 Kreuzer das Stück abgegeben wurden. Aus dem Protokoll einer Ausschusssitzung vom 14.04.1879 geht hervor, dass zu diesem Zeitpunkt Matthäus Gruner bereits Kommandant war. Er legte sein Amt am 20.02.1881 wegen persönlicher Anfeindungen nieder. Sechs Tage später wurde der Rittergutsbesitzer Benno von Tettenborn erneut zum Kommandanten gewählt. Er schenkte am 13.07.1881 dem Verein zwei Signalhörner und stellte außerdem einen Fichtenstamm zur Verfügung, aus dem die Vereinsmitglieder einen Trockenbaum für die Schläuche zimmerten. Die distriktpolizeiliche Vorschrift von 1881 sollte nicht in aller Schärfe angewendet werden, d.h., ein Wehrmann, der einer angesetzten Übung unentschuldigt fernblieb, musste nicht sofort eine Mark Strafe zahlen, sondern konnte sich noch 24 Stunden nach der Übung entschuldigen.

Wurde jedoch eine Strafe nicht bezahlt und blieb das Mitglied einer weiteren Übung fern, erfolgte eine Anzeige bei der Amtsanwaltschaft. Am 28.01.1882 bestimmte man je zwei Feuerboten nach Hof (Bezirksamt), Hirschberg, Hohendorf/Tiefendorf und Isaar.

 

Nach einem Beschluss der Distriktversammlung vom selben Jahr endete die Dienstzeit eines Feuerwehrmannes mit dem 45. Lebensjahr. Die Wehr führten Erhardt Zeh (1884 – 1887), Christoph Klug (1888 – 1893), Johann Köppel (1894 – 1897), Heinrich Bayer (1898 – 1900) und Johann Schnabel (1901 bis 1918).

 

An der örtlichen Feier zum 80. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold am 12.03.1901 beteiligte sich die Feuerwehr mit einer großen Abordnung. 1901 wurde auf der Hauptversammlung die Gründung einer Vereinskasse beschlossen. In Zukunft war pro Mann ein monatlicher Beitrag von 5 Pfennig zu entrichten. Das Strafgeld von 50 Pfennig für das Schwänzen einer Übung wurde gleichfalls der Kasse zugeführt. Auf diese Weise ergab sich Anfang 1903 ein Kassenbestand von 42 Mark 95 Pfennig und man konnte sich erlauben bei einem Feuerwehrball nur 30 Pfennig(!) Eintritt zu erheben. Am 25.06.1905 kam im Rahmen einer Übung die 1904 angeschaffte Leiter durch die Steiger zum Einsatz. 1910 kaufte die Gemeinde neue vorschriftsmäßige Uniformen. Eine besondere Ehrung widerfuhr der Töpener Feuerwehr am 12.03.1911 aus Anlass des 90. Geburtstags des Kronprinzen Luitpold. Sie durfte die von allen einheimischen und vielen auswärtigen Vereinen beschickte Kirchenparade anführen, weil „die Feuerwehr der alleinige Verein ist, der für den Ort streitet und seine Kraft einsetzt“. Ein Jahr darauf, am 07.07.1912, fand in Töpen der 39. Bezirksfeuerwehrtag statt. 1913 veranstaltete der Turnverein Töpen die Jahrhundertfeier der Völkerschlacht bei Leipzig. Hierbei stellte die Freiwillige Feuerwehr während eines Fackelzugs den Feuerschutz und nach dem Höhenfeuer an der Mühlstraße die Brandwache. Am 19.10. beteiligte sich eine Feuerwehrabordnung an der Einweihung des Kriegerdenkmals. Auf Anordnung des königlichen Bezirksamtes standen beim Besuch König Ludwig III. von Bayern in Hof im Jahr 1914 zwanzig Mann der Töpener Wehr als Ordnungsleute Spalier. Der Weltkrieg von 1914 bis 1918 hinterließ auch in der Freiwilligen Feuerwehr Töpen tiefe Wunden. In den vier Kriegsjahren waren 89 Mann der Wehr eingerückt. Um diese Verluste aktiver Feuerwehrmänner wieder auszugleichen, setzte das Innenministerium für die Dauer des Krieges die untere Altersgrenze zum Eintritt auf 16 Jahre und die obere auf 60 Jahre fest. Bei Kriegsende 1918 waren aus den Reihen der Wehr 15 Männer gefallen, vier vermisst, sieben in Gefangenschaft und zwei kehrten als Invaliden in ihre Heimat zurück.

 

Im Jahr 1919 übernahm Erhardt Friedrich das Kommandantenamt. Im selben Jahr feierte man am 3. August in schlichter Form das 50. Jubiläum des Vereins. Acht Gründungsmitglieder waren dabei noch anwesend. Die ganze Veranstaltung stand unter keinem guten Stern. 1922 wurde an der Scheune von Fritz Arndt ein eisernes Gerüst zum Trocknen der Schläuche angebracht. Man beklagte in diesem Jahr die schlechte Disziplin der jungen Leute in der Wehr und setzte deshalb zusätzliche Übungen an. 1923, in der Inflationszeit also, betrug die Strafe für unentschuldigtes Fernbleiben 500 Mark. Bereits 1925 wurde die Forderung nach einer neuen Spritze erhoben. Anlässlich einer Inspektion leisteten die Feuerwehrmänner zwar das Beste. Ihre Spritze wurde jedoch verworfen. Man beschloss deshalb, ein besseres Gerät anzuschaffen.

 

 

Am 19.09.1926 war es dann soweit. Zunächst erprobte die Mannschaft die neue Handdruckspritze beim Brechhaus, dem damals höchsten Punkt des Dorfes, und zog sie anschließend blumengeschmückt in den Ort, wo sie der Kommandant Friedrich nach einer Ansprache offiziell übernahm. Das 60. Gründungsfest wurde am 02.06.1929 in größerem Rahmen begangen. Wehren aus Sachsen, Thüringen und Bayern waren in Töpen anwesend. Von der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg bekam die Töpener Wehr ein Tischbanner als Zeichen der Verbundenheit geschenkt. Kurz danach, am 07.09.1929 verstarb das letzte Gründungsmitglied Johann Wunderlich. 1931 wurde in das Gerätehaus elektronisches Licht gelegt.

 

Am 25.11.1934 fand im Mergnerischen Saal in Töpen ein Schulungskurs über Luftschutz statt und am 02.12. ein Vortrag über Gasschutz. 1935 legten der Bezirksbrandmeister und die SA-Führung die Übungen der Töpener Feuerwehr fest. Am 28.07.1935 teilte man auch die Luftschutzfeuerwehr ein, die in der Folgezeit Verdunklungsübungen abhalten musste. Der Kommandant Erhardt Friedrich wurde am 10.11.1935 zum stellvertretenden Bezirksfeuerwehrinspektor ernannt. Seit 01.04.1936 durfte sich die Freiwillige Feuerwehr Töpen „Öffentliche Wehr“ nennen. Sie trug von nun an polizeiliche Hoheitszeichen. Im September 1936 geschah die Vereinigung der Freiwilligen Feuerwehren Töpen, Hohendorf und Tiefendorf zu einer Gemeindefeuerwehr mit Kommando in Töpen. Neuer Wehrführer wurde Georg Winkler. Beim Kreisfeuerwehrappell 1939 in Töpen errang die Ortsfeuerwehr Töpen im Kampf um den Titel „Kreisbeste Wehr“ den 2. Platz. Im Laufe der Zeit geriet die Feuerwehr immer mehr in den Griff des Staates. Übungs- und Propagandamärsche mussten veranstaltet werden und ab 1938 wurde die Freiwillige Feuerwehr eine technische Hilfsformation der Ortspolizeiverwaltung. Während des Krieges musste die Töpener Wehr eine Feuerbereitschaftstruppe in Stärke von einem Führer und acht Mann aufstellen. Sie wurde wöchentlich abgelöst. 1942 konnte die Sollstärke der Wehr aufgrund des Kriegsdienstes der Mannschaft nicht mehr erreicht werden. Deshalb mussten erfahrene ältere Feuerwehrmänner laut Verfügung des Landratsamtes „Ergänzungskräfte im Feuerwehrdienst“ ausbilden. In der Töpen ließen sich aus diesem Grund 1943 28 Mädchen in der Bedienung der Handdruckspritze und der Hydranten schulen. Ende 1944 stellten Frauen die Hälfte der Aktiven. Bis Kriegsende 1945 versah die Feuerwehr oft Polizeidienst, musste bei einer Großrazzia und Fahndungen helfen und Wachdienst übernehmen.

 

1945 waren zehn Kameraden gefallen und 27 blieben vermisst oder lebten in Gefangenschaft. Am 31.12.1945 betrug die Ausrückstärke 45 Mann. 1946 wählten die Aktiven Heinrich Goller zum Kommandanten. Um wieder eine gut ausgebildete Feuerwehr zu erhalten, wurden zahlreiche Übungen auf den Dienstplan gesetzt. 1948 übernahm Hermann Schultz die Führung der Wehr. Auf der Generalversammlung von 1949 wurde die Satzung in einigen Punkten abgeändert.

 

 

Die Feuerwehr Töpen war wieder ein Verein. Im Jahr 1950 versuchte man verstärkt Geldmittel zur Finanzierung einer Motorspritze zu beschaffen.

Während der Silvesterfeier 1950 verloste der Verein Gebrauchsartikel, und die beiden Kommandanten führten eine Haussammlung durch.

 

Am 08.06.1951 traf die Motorspritze der Firma Ludwig aus Bayreuth ein. Die Einweihung des neuen Geräts wurde am 30.09.1951 vollzogen. Im Mai 1953 brach man das alte Gerätehaus ab und überließ die Zubringerspritze der Mödlareuther Wehr, die nach der Teilung Deutschlands entstanden war. Vorher besaßen der thüringische und der bayerische Ortsteil eine gemeinsame Feuerwehr. Ende des Jahres stand in Töpen ein neues Gerätehaus im Rohbau. 1954 konnte man das Feuerwehrgerätehaus und den Schlauchturm fertigstellen. Am 03.07.1957 bewährte sich die Wehr in ihrem größten Einsatz nach dem Krieg bei einem Großbrand in Töpen. Insgesamt neun Feuerwehren bekämpften damals das Feuer im Anwesen Johann Beyer. Ein Jahr später erhielten die Töpener Wehrmänner ein Trockenlöschgerät B 12 für Zimmer- und Öl-Brände. Im Jahr 1960 fand, verbunden mit dem 90jährigen Jubiläum, der Kreisfeuerwehrtag in Töpen statt.

Hierbei wurde Georg Winkler zum Ehrenkommandanten ernannt. 1962 erreichte den Löschmeister Hermann Göbel jun. die ehrenvolle Berufung zum Kreisbrandmeister. Großes Augenmerk legte der Kommandant Schultz auf einen guten Ausbildungsstand und qualifizierten Nachwuchs. Deshalb unterzog sich am 17.06.1963 der 1. Löschtrupp und am 27.07.1963 der zweite Löschtrupp der Leistungsprüfung.

 

Am 07.08.1965 bestand auch eine Jugendgruppe der Feuerwehr das Leistungsabzeichen. Die Löschgruppe unter Löschmeister Hans Pasold errang am 29.08.1965 das silberne Leistungsabzeichen und strebt nunmehr das Goldene an. Die Jugendgruppe unter Löschmeister Kirrbach schaffte am 30.07.1967 das bronzene Abzeichen und die 2. Löschgruppe genügte den Anforderungen zum silbernen Leistungsabzeichen. Auch die Ausrüstung der Töpener Wehr wurde in jüngster Zeit dank der Aufgeschlossenheit des Bürgermeisters vervollständigt und modernisiert. So schaffte die Gemeinde am 26.04.1964 eine Tragkraftspritze (TS 8/8) mit einer Nennleistung von 800 Liter an. Im selben Jahr begann sie mit dem Bau eines größeren Feuerwehrgerätehauses und übergab es am 23.01.1965 der Freiwilligen Feuerwehr. Erfolgte die Alarmierung fast 100 Jahre lang durch Hornisten, so wurde für diesen Zweck 1969 eine Sirene auf dem Dach des Schulhauses installiert. Wenn die Firma termingerecht liefert, so erhält die Freiwillige Feuerwehr Töpen an ihrem 100. Geburtstag ein Löschfahrzeug (LF 8). Nach zwanzigjähriger Führung der Wehr trat am 12.03.1967 Kommandant Hermann Schultz zurück. Zu seinem Nachfolger wählte die Generalversammlung den Kreisbrandmeister Hermann Göbel jun. Möge die Freiwillige Feuerwehr Töpen unter seiner Führung günstige materielle Bedingungen und idealistisch gesonnene, dienstbereite Männer finden, um auch künftig das Hab und Gut unserer Bürger vor dem roten Hahn zu schützen.

 

Karl Benker

 

Fortsetzung der Chronik ab dem Jahr 1969

Zur Generalversammlung am 01.03.1969 wurde beschlossen, die Strafe beim Fehlen einer Übung um 1 DM auf 2 DM zu erhöhen. Der Bürgermeister, begrüßte mit Hinblick auf das neue Löschfahrzeug, die Erhöhung der Jahresbeiträge auf 6 DM. Als Gastredner bei der Generalversammlung bedankte sich der KBI Höra beim Gemeinderat für die Anschaffung des neuen Löschfahrzeuges und freute sich über die gute Förderung der Feuerwehr durch die Kommune.

Am 21.5.1969 wurde über den Einsatz der neu angeschafften Sirene diskutiert - sie solle eine halbe Stunde vor Übungsbeginn eintönig laufen. Obwohl der damalige Kommandant Hermann Göbel zum Ausdruck brachte das dies nicht zulässig sei, wurde gegen die Stimme des Kommandanten, der Einsatz der Sirene zu diesem Zweck beschlossen.

Am 19.6.1969 wurde die erste Alarmübung mit dem neunen LF8/TS am angenommenen oder evtl. Übungsbrandherd Brandherd Friedrich Heinrich durchgeführt. Sie diente dem Kennenlernen und Vertraut machen des neuen Löschfahrzeuges.

Am. 21.6.1969 fand das 100jährige Jubiläumsfest statt. Nach einem Schweigemarsch zum Kriegerdenkmal mit anschließender Totenehrung, erfolgte die offizielle Übergabe des neunen Löschfahrzeuges - einem Opel Blitz mit Ludwig-Ausbau (LF8/TS) - am Gerätehaus.

In seinem Grußwort sagte Bürgermeister Hermann Schultz, dass der Wunsch nach einem neuen Löschfahrzeug nicht als eigennützig zu betrachten ist, denn vorrangig ist der Feuerschutz durch die Kommune zu sichern. Die Gemeinde hat die Pflicht den Feuerwehrmännern Mühen und Arbeit zu erleichtern, indem sie für eine gute Ausrüstung sorgt. Die Töpener Wehr soll immer gerüstet sein!

Zum Kameradschaftsabend am 27.12.1969 wurde durch Landrat Schulze das Goldene Leistungsabzeichen überreicht. Er betonte das Töpen mit zu den führenden Wehren des Landkreises Hof gehöre, da sie als vierte Feuerwehr die Leistungsprüfung absolvierte. Das Ablegen der Leistungsprüfung erfordert Kameradschaft und viel Mühe, um im Fall der Gefahr schnell und gezielt helfen zu können.

Zwei Großbrände innerhalb eines halben Jahres erforderten großen Einsatz der Feuerwehrmänner. Am 29.07.1972 brande das neue Stallgebäude des Landwirtes Hans Kätzel. Das Zerbersten der Eternitplatten war im gesamten Dorf zu hören. Am 02.01.1973 stand die Scheune des Anwesens Hermann Köppel in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerweht konnte Schlimmeres verhindert werden.

Übungen standen schon immer im Terminkalender. So fand am 06.09.1974 eine Alarmübung in Hohendorf statt. Dazu wurde eine 600 Meter lange B-Leitung vom Bach bis nach Hohendorf gelegt. Aufgrund von Wassermangel musste diese komplett nach Tiefendorf umgelegt werden. Die Reinigung und Trocknung der gesamten Schläuche wurde in Töpen, Isaar und Hohendorf durchgeführt und zog sich insgesamt drei Wochen hin.

Am 18.12.1974 ertönte um 18.15 Uhr die Sirene. Das Bauerngehöft von Hermann Köppel brannte lichterloh. Noch während die Schlauchleitungen von der Wehr gelegt wurden, retteten einige Kameraden mit dem Eigentümer das Vieh aus dem Stall. Für 25 Schweine und 45-50 Hasen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Insgesamt waren 10 Feuerwehren vor Ort; mit 4 TS 8, 1 LS 8 und 2 TLS rückte man dem Feuer zu Leibe. Sämtliche Scheunen des Anwesens brannten nieder. Die anwesenden Wehren hatten alle Hände vollzutun, damit das Feuer nicht auf die umliegenden Wohnhäuser, das Pfarrhaus und die Kirche übergriff. Nach 3 ½ Stunden war das Feuer unter Kontrolle, die Feuerwache und Aufräumarbeiten dauerten noch zwei Tage und Nächte an.

Eine schöne Tradition wurde bei der Ausschusssitzung am 18.02.1976 wieder ins Leben gerufen. Es wurde beschlossen, dass das alljährliche Maibaumaufstellen am 30. April wieder stattfinden soll: Die aktiven Kameraden der Feuerwehr Töpen kümmern sich um das Aufstellen und der Posaunenchor sorgt für die musikalische Umrahmung.

Bei unter 10 Grad minus rückten die Kameraden am 1. Weihnachtsfeiertag 1976 zu einem Brand nach Mödlareuth aus. Dort konnte jedoch außer brennenden Kerzen und rauchenden Schornsteinen keine Brandanzeichen festgestellt werden. Die Verwunderung der Einwohner war groß, als 10 Wehren und 1 Sanitätsauto in der Ortschaft standen. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass wohl alle Einsatzkräfte einer verantwortungslosen Person auf dem Leim gegangen sind.

Am 06.09.1977 war es dann auch für Töpen so weit: Das erste 4-Meter-Funkgerät wurde in das LF8/TS eingebaut. Damit wurde die Verbindung zwischen Wehr und Leitstelle erstmalig sichergestellt.

1980 wurde in Töpen die Funkalarmierung eingeführt; jeden Samstag um halb zwei erfolgte ein Probealarm. Dies bedeutete eine große Entlastung für den ersten Kommandanten Hermann Göbel. Er wurde bis zu diesem Zeitpunkt telefonisch über einen Einsatz informiert und musste dann schnellstens die Sirene am Schulgebäude betätigten, um seine Mannschaft zu alarmieren.

Zu einem Großbrand wurde die Wehr in der Nacht des 20.07.1980 gerufen. Die Scheune im Anwesen Höllering stand komplett in Flammen. Der Feuerschein erstreckte sich schon über den Ort und das Prasseln des Feuers war schon in der Ferne zu hören. Die Scheune, ein Großteil der Maschinen sowie einige Schweine konnten nicht mehr gerettet werden. Trotz Unterstützung der Nachbarwehren und der Feuerwehr Stadt Hof hatten die Kameraden sehr zu kämpfen, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreitete.

Der Schreck vom Vortag war noch gar nicht richtig überwunden, als die Sirene zum nächsten Einsatz heulte. In der Heizungsanlage der Firma Rohleder war durch einen Kurzschluss ein Schwelbrand ausgebrochen. Aufgrund starker Rauchentwicklung und fehlender Atemschutzgeräte waren die Kameraden der Töpener Wehr gegen dieses Feuer machtlos und mussten die Feuerwehr der Stadt Hof um Unterstützung bitten.

Das Jahr 1981 begann und endete mit einem Brand. Am 01. Januar um halb 3 Uhr stand das Anwesen von Siegfried Grünzner in hellen Flammen. Obwohl die Töpener Wehr schnell am Brandherd eingetroffen war, war das direkte Löschen des Feuers aufgrund der großen Hitzeentwicklung nicht mehr möglich. Die laufenden Löscharbeiten beschränkten sich auf das Eindämmen des Feuers. Durch die Hilfe der Nachbarwehren und der Feuerwehr der Stadt Hof konnte ein Übergreifen auf die beiden anliegenden Wohnhäuser verhindert werden. Brandursache war ein Feuerwerkskörper!

Am 11. November früh um 3 Uhr brannte das Anwesen der Familie Mergner in Isaar lichterloh. Die Töpener Wehr bekämpfte gemeinsam mit Nachbarwehren und der Hofer Feuerwehr das Feuer. Aber auch hier waren Scheunen und Stallungen nicht mehr zu retten. Durch die aufopfernde Arbeit der Kameraden konnte eine Ausbreitung des Feuers auf andere Nachbaranwesen verhindert werden.

Das Anwesen Hertel in Tiefendorf stand am 16.09.1982 in Flammen. Beim Eintreffen der Wehren branden bereits die Scheune, der darunter liegende Viehstall und der angrenzende Kleinviehstall. Trotz des schnellen und umsichtigen Einsatzes der Feuerwehren konnte das Niederbrennen der Gebäude nicht verhindert werden.

1984 gelang es der Töpner Wehr den ersten Mannschaftstransportwagen in Form eines VW Buses im Polizeipräsidium Bayreuth zu ersteigern. Einige Kameraden der Wehr reparierten und restaurierten in Eigenleistung das Fahrzeug und lackierten es rot. Im Herbst erfolgte die Abnahme durch den TÜV und die Anmeldung.

Nach 25 Jahren fand im Jahr 1985 wieder einmal ein Kreisfeuerwehrtag in Töpen statt. Das Wochenende begann mit einer großen Schauübung am Lagerhaus der Raiffeisenbank Töpen. Zur Unterstützung waren die Wehren aus Hof, Isaar, Tiefendorf, Hohendorf und Trogen angerückt sowie die Sanitätskolone aus Berg.

Nach Übungsende eröffnete die Blaskapelle Töpen den Festabend im Zelt. Frei nach dem Motto „Fränkisch-Bayerischer Musikabend“ wurden zahlreiche traditionelle Musik- und Gesangseinlagen geboten. Vorsitzender Roland Klug konnte viele Ehrengäste willkommen heißen und einige Ehrungen durchführen.

Der Sonntagmorgen begann mit einer Kommandantenversammlung. Nach einem Festumzug durch den Ort feierte die gesamte Bevölkerung bis in die Nacht. Am Montagabend endete das Wochenende mit Festzeltbetrieb und Einlagen der Töpener Blaskapelle.

Zu einem eher außergewöhnlichen Unfall wurde die Wehr während des Maibaumaufstellens am 30.04.1987 gerufen. Am Moosanger war ein PKW auf einen entgegenkommenden US-Panzer geprallt.

Als die Wehr am 30.08.1987 um 22.45 Uhr alarmiert wurde, stand ein Geräteschuppen des landwirtschaftlichen Anwesens Dörfler bereits lichterloh in Flammen. Da die Sirene im Ort manuell betätigt wurde, mussten alle weiteren Kräfte über die Leitstelle angefordert werden. Die Töpener Wehr begann sofort mit der Rettung des Viehs und der Abschirmung der umliegenden Gebäude mit Hilfe einer Wasserwand. Jedoch konnte erst nach Eintreffen der Hofer Feuerwehr das Feuer gegen ein Uhr früh unter Kontrolle gebracht werden. Bis dahin breitete sich das Feuer weiter aus und ein Übergreifen auf die Anwesen Pfeifer, Greim und Fickenscher konnte nicht verhindert werden. Diese Gebäude wurden zum Teil stark beschädigt.

Nachdem 1987 die Gemeindemitarbeiter aus dem gemeinsam genutzten Gebäude ausgezogen waren, stellte die Feuerwehr 1988 einen Antrag auf einen Umbau des Gebäudes. Es soll ein Unterrichtsraum entstehen und Sanitäranlagen eingebaut werden.

Dieses Vorhaben wurde von der Gemeinde genehmigt und so konnte am 07.06.1989 die Einweihung des umgebauten Feuerwehrhauses gefeiert werden.

Am Freitag, 13.01.1989 um 21.50 Uhr brannte ein Schuppen im Anwesen Köppel in der Kirchstraße, der in der Nähe des Wohnhauses lag. Trotz Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft Töpen, war die Wehr schnell vor Ort und brachte den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Größerer Schaden an angrenzenden Gebäuden konnte verhindert werden.

Beim Brand einer Scheune in Zedtwitz am 08.11.1989 wurden die Löscharbeiten durch Verschmutzung der Wasserentnahmestelle (Teich) erschwert. Zudem musste das Wasser über lange Schlauchstrecken zum Brandherd transportiert werden. Alleine die Töpner Wehr legte ca. 300 Meter B- und 150 Meter C-Schläuche.

Nach der Maueröffnung wurde am 14. Dezember 1989 die Feuerwehr der Stadt Gefell nach Töpen ins Feuerwehrhaus eingeladen, Am 20.01.1990 folgte der Abschluss einer Partnerschaft.

Im August 1990 wurde über die Neuanschaffung eines Löschfahrzeugs für die Töpener Feuerwehr diskutiert. Grund dafür sind, aufgrund des vermehrten Verkehrsaufkommens nach der Grenzöffnung, die zunehmenden Einsätze im Bereich Technische Hilfeleistung bei Unfällen. Da das LF8/TS nur über begrenzte Mittel zur Technischen Hilfeleistung verfügt, wurde über eine Ersatzbeschaffung nachgedacht. Wünschenswert wäre ein LF 8-6 schweren Atemschutz.

Die Gemeinde Töpen hat stets ein offenes Ohr für „ihre“ Feuerwehr und volles Verständnis für die Neuanschaffung. Daraufhin wurde am 3. Juli 1992 das neue Löschfahrzeug LF 08/6 mit Sonderausrüstung der Marke Iveco-Magirus übergeben.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands nahm die Zahl der Alarmierungen erheblich zu. Die Feuerwehr Töpen wurde immer häufiger zu Bränden, Fehlalarmen, Verkehrsunfällen, Überschwemmungen, Umweltkatastrophen, Türöffnungen, Ölspuren und Sicherheitswachen gerufen.

Das Jahr 1994 zeichnet sich durch ein großes Jubiläum aus. Am 28. und 29. Mai feierte die Feuerwehr Töpen ihr 125jähriges Bestehen. Zu Beginn der Festlichkeiten alarmierte die Sirene zu einem Großalarm für eine Schauübung mit den Feuerwehren Isaar, Tiefendorf, Hohendorf, Togen, Feilitzsch, Zedtwitz, Gefell und Stadt Hof. Beim angenommenen Brandobjekt der Firma Dennree, musste mit schwerem Atemschutz, die durch Flammen eingeschlossenen Menschen gerettet werden. Ein geselliges und abwechslungsreiches Programm rundete das Festwochenende ab.

Am 16.01.1995 wurde die Jugendgruppe der Feuerwehr Töpen mit 11 Jugendlichen ins Leben gerufen. Seitdem bereitet die Jugendfeuerwehr die Mädchen und Jungen auf den aktiven Feuerwehrdienst vor.

Am 07.07.1995 wurde das Fahrzeug Opel Blitz LF8/TS aufgrund technischer Mängel nach Griechenland abgegeben. Eine TÜV-gerechte Instandsetzung wäre für die Gemeinde Töpen zu unwirtschaftlich gewesen. Die Ersatzbeschaffung, ein Mehrzweckfahrzeug, wurde am 29.02.1996 durch den Bürgermeister der Stadt Naila übergeben. Die Gemeinde Töpen hatte das Fahrzeug zu einem angemessenen Preis gekauft.

Am 24.05.1996 besuchte die Jugendgruppe den alten Opel Blitz. Die Gruppe ist in Begleitung des 1. Bürgermeisters und seiner Frau für zwei Wochen nach Griechenland geflogen.

Endlich geht es los: Die Firma Hager konnte die Bodenplatte und den Schlauchturm für den neuen Anbau an das Geräthaus fertigstellen. Im Juni 1999 beginnen die Kameraden mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses. Der alte bestehende Teil wird grundsaniert und es kommen eine Waschhalle, ein Schlauchturm, ein Unterrichtsraum mit Küche und ein Büro dazu. Des Weiteren werden die alten Holztore durch neue Rolltore ersetzt.

Bereits am 29.12.1999 stand der Bau und bis auf wenige Innenausbauten konnte schon im beheizten Unterrichtsraum Platz genommen werden. Die Eigenleistung der Kameraden überstiegen mehr als 3500 Arbeitsstunden.

Schon am 15.04.2000 konnte dann das neue Feuerwehrhaus eingeweiht werden. Aufgrund der hohen Eigenleistungen der Kameraden, konnte genügend Geld gespart werden, um die aktive Wehr mit neunen Funkmeldeempfängern auszustatten.

Im Dezember 2001 wurde der Mercedes Bus (MZF) außer Dienst gestellt und an die Stadt Gefell verschenkt. Der neue VW LT (MTW) konnte an die Feuerwehr übergeben werden. Außerdem wurde im darauffolgenden Jahr noch ein passender Anhänger beschafft.

Aufgrund der schweren Hochwasserschäden in Sachsen, fuhr die Feuerwehr mit einigen Kameraden aus Töpen und den umliegenden Gemeinden nach Pöhla, Lkr. Schwarzenberg, um bei Aufräumarbeiten zu helfen. Am 24. und 25.08.2002 wurden 640 Meter Flussufer von Bäumen und Sträuchern befreit. Organisiert wurde dieser Hilfskonvoi vom Landratsamt Hof.

2008 wurde das Feuerwehrhaus erneut erweitert, um den kommenden Anforderungen gerecht zu werden. Die beiden kleinen Rolltore in der Haupthalle wurden durch ein Großes ersetzt. Hierfür musste das Dach angehoben werden, um die Durchfahrtshöhe zu vergrößern. Die Mannschafftsspinde an der Rückseite der Fahrzeughalle und in der Werkstatt wurden in einen separaten Anbau verlegt.

Am 17.04.2010 wurde das neue HLF 20/20 von der Firma Iveco-Magirus Rufname 40/1 an die Feuerwehr Töpen feierlich übergeben, da das LF 8 in die Jahre gekommen war.

2017 wurde auch der VW Bus außer Dienst gestellt und gegen ein modernes MZF der Firma Mercedes ausgetauscht. Dieses bietet auch mehr Platz für Zusatzausrüstung wie z.B. Türöffnungssatz, Öl-Binder, Einsatzstellenbeleuchtung und Absperrmaterial.

Die letzten beiden großen Schadens Ereignisse der Feuerwehr Töpen liegen ein paar Jahre zurück. Am 10.04.2014 brannten am außen Gelände der Firma Macher in Brunnental sechstausend Tonnen gepresstes Altpapier. Mit uns waren mehrere 100 Einsatzkräfte vor Ort und löschten über die ganze Nacht den Brand.

Unsere Feuerwehr wurde am 23.08.2015 zum Großbrand an der Rauschenhammermühle in Schwarzenbach am Wald alarmiert. Über Nacht hatten die Flammen nahezu die gesamte Firma zerstört, somit übernahmen wir die Ablösung einer anderen Wehr und beteiligten uns an den abschließenden Löscharbeiten.

 

In der 150jährigen Geschichte der Feuerwehr Töpen

wurden unzählige Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit geleistet.

Um die vier Grundaufgaben des Feuerwehrdienstes

Retten Schützen Löschen Bergen

in der Gemenide Töpen zu gewährleisten und

somit Menschen, Tiere und Sachwerte zu schützen.